Hurrican-Festival in Scheeßel 2026


 Auch dieses Jahr kamen hier wieder unterschiedlichen Christen zusammen um auf vielen Wegen den rund 70.000 Besuchern die gute Nachricht von Jesus zu verkündigen!

Dieses Jahr stellten Michaela und Elisa ein Team zusammen, auch unser Täufling vom letzten Jahr machte schon zaghaft mit!

Unser diesjährige Konzept mit unauffälligen kleinen Gesprächsteams bewährte sich, denn diemal gingen Ordnungshüter am Samstag gegen die "Blauwesten",  eine laut evangelisierende Gruppe, vor und lösten sie auf. Unser Team ließ den Mut nicht sinken und machte auch am Sonntag ungebremst weiter.

Bericht von Michaela:

"Mit einem kleinen Team waren wir zwei Tage auf dem Hurricane Festival unterwegs. Unser Ziel war einfach: Menschen begegnen, zuhören, ermutigen, für sie beten und von Jesus erzählen. Schon im Rückblick wird deutlich: Gott hatte viel mehr vorbereitet, als wir erwarten konnten.

Tag 1 – Offene Türen mitten im Festivaltrubel

Trotz sommerlicher Temperaturen waren wir den ganzen Tag gut unterwegs. Oft waren es kleine, alltägliche Einstiegspunkte, die zu tiefen Begegnungen wurden – ein Hund, ein Gespräch am Zaun oder einfach ein freundliches Ansprechen.

Viele Menschen waren überraschend offen. Es entstanden Gespräche über Glauben, Leben, Zweifel und Hoffnung. Immer wieder durften wir beten und Menschen segnen. Besonders bewegend waren Begegnungen mit einem Familienvater mit vielen offenen Fragen, einer erschöpften jungen Frau sowie mehreren jungen Männern, die sich auf Gebet einließen und danach sichtbar berührt waren.

Auch Gespräche mit Muslimen und einem alkoholisierten Festivalbesucher wurden zu echten Momenten des Austauschs über Gott, Identität und Glauben. Unsere Flyer und QR-Codes halfen vielen, später weiterzufragen.

Am Ende des Tages führte sogar ein spontanes Gespräch am Bahnhof noch zu zwei jungen Ukrainern, für die wir beten durften. Der Tag endete mit dem Eindruck: Gott hat überall Türen geöffnet.

Tag 2 – Wenn Menschen stehen bleiben

Der zweite Tag war kühler – und deutlich intensiver. Viele Gespräche begannen mit Ablehnung und endeten in echtem Interesse. Immer wieder wurde deutlich: Es geht nicht um Religion, sondern um Beziehung zu Jesus.

Wir konnten mit verschiedenen Menschen über Glauben, Lebensfragen und persönliche Erfahrungen sprechen. Besonders prägend war eine längere Begegnung mit einem obdachlosen Mann, der stolz auf seinen Neuanfang ohne Drogen war und zunächst keinen Platz für Gott sah. Im Laufe des Gesprächs entstand jedoch ein tiefer Austausch über Leben, Hoffnung und Glauben. Nach dem Gebet und einem Neuen Testament ging er sichtbar bewegt weiter.

Auch ein junger Mann mit kirchlichem Hintergrund, der sich entfernt hatte, konnte neu ermutigt und im Gebet gestärkt werden.

Fazit – Gott wirkt mitten im Alltag

Diese zwei Tage zeigen uns erneut: Menschen sind viel offener, als wir oft denken. Hinter vielen Begegnungen stehen Fragen, Sehnsucht und Verletzungen. Ein einfaches Gespräch, ein ehrliches Zeugnis oder ein Gebet kann Türen öffnen, die wir nicht planen können.